12. Rheingoldtaikai in Erkrath
Zum 12. „Rheingoldtaikai“, dem Wettkampf von Mannschaften und Einzelschützen, trafen sich am 20. Juni 2026 insgesamt 16 Kyudoka aus sechs Vereinen in Erkrath.
5 Mannschaften traten im ersten Wettkampf an. Es wurden drei Durchgänge mit jeweils 4 Pfeilen pro Schütze geschossen. Die Besonderheit dieses Wettkampfs ist, dass drei unterschiedlich große Mato pro Mannschaft beschossen werden. Schon im ersten Durchgang erreichte die Mannschaft „RuBo“ mit Gisela, Kirsten und Heinz-Joachim einen deutlichen Vorsprung, den sie im zweiten und dritten vergrößerte und sich letztendlich mit 7 Treffern Vorsprung den 1. Platz sicherte. Besonders treffsicher war Kirsten aus dem Ruhrdojo, die nur auf das kleineste Ziel schoss und dabei 8/12 Treffer erzielte
Die Mannschaften „Nekomata“ (Claudius, Thorsten Sven, Uta) und „Bentobox“ (Thorsten, Oliver, Daniel) folgten punktgleich. Erst im dritten Durchgang sicherte sich „Bentobox“ mit zwei Treffern mehr den zweiten Platz.
Der Einzelwettkampf, zu dem 16 Schützen starteten, bestand aus zwei Runden mit 4 Pfeilen. Nur wer mindestens 2 Treffer hatte, kam weiter. Auch hier zeichnete sich der spätere Sieger schon früh ab. Die zweite Runde erreichten 8 Schützen, die zwei Pfeile schossen, wobei es darauf ankam, den ersten Pfeil zu treffen.
Marcus, der zuvor 6/8 Treffer hatte, sicherte sich mit seinem siebten Treffer den ersten Platz. Daniel traf mit dem zweiten Pfeil und wurde zweiter. Vier weitere Schützen mussten in einem besonderen Modus „Enkin“ um Platz drei stechen. Hierbei kommt es darauf an, das Ziel möglichst zentral zu treffen. Bei der Trefferaufnahme musste gemessen werden, Olivers Pfeil steckte am nächsten zur Mitte der Zielscheibe, er belegte den dritten Platz.
Zwischen den Wettkämpfen waren hinreichend Pausen, um zu trinken und zu essen. Viele Hände hatten ein reichhaltiges Angebot an Brötchen, Kuchen, Gebäck, Obst, Süßigkeiten und diversen Getränken zusammengestellt. Vielen Dank an die Helfer und den Ausrichter!
Die goldenen Rheinkiesel (daher der Name „Rheingold“) wurden den Siegern - als Wanderpokal - überreicht und können im nächsten Jahr wieder verteidigt werden.
(Reinhard Kollotzek)